gasy-bouge – das maskierte Land

Man trägt „cache-bouche“, Mundschutz, und wenn nicht, dann darf man nicht auf die Straße.

Wir kämpfen gegen Windmühlen. Ständig verkündet der Präsident weitere Verbote, schon Menschen, die eventuell Kontakt mit Menschen aus vielleicht infizierten Regionen hatten, werden weggesperrt. Ganze Familien sitzen in Krankenhäusern in Quarantäne fest, können kein Geld verdienen, müssen Aufenthalt und Essen bezahlen und stehen vor dem Abgrund. Schule? Immer noch verboten. Wir sagen: Jetzt erst recht! Und pflanzen Bäume auf dem Kinderhausgrundstück und machen wieder Umweltunterricht mit … more / en plus

Pâques – Ostern – atody betsaka! So viele Eier!

Es ist Ostern – und alles ist noch immer zu. Am Ostersonntag und – Montag braucht unsere Küchenchefin endlich mal zwei freie Tage, sie arbeitet ja zusammen mit ihrer Hilfe seit drei Wochen auch am Wochenende durch. Deshalb gibt es am Samstag vor Ostern ein Carepaket – und das darf im Essens-Verteil-Hof gesucht werden! Dazu muss man den Schülern erstmal die Geschichte vom Osterhasen erzählen, denn den kennen sie nicht, Ostern hieß für sie bisher Kirche und Jahrmarkt in der … more / en plus

Die Krise

hat auch Madagaskar im Griff. Es fahren keine Busse mehr, Versammlungen sind bei Strafandrohung verboten, der Pr. steckt Unsummen von Krisen-Zuschüssen aus dem Ausland in … erraten: dicke Autos, die er gerade dringend braucht, und die mit einer CORONA-Aufschrift durch die Hauptstadt zirkulieren, um … erraten: nichts zu tun. Wir bemühen uns andernorts darum, die gesunde Ernährung der ärmsten Schüler trotz rasant steigender Lebensmittelpreise aufrecht zu erhalten, um ihr Immunsystem zu stärken, und Hygiene und Händwaschen zu trainieren. Den beiden … more / en plus

Regenbögen – vor dem Ende der Welt

des arcs en ciel – juste avant la fin du monde

In Europa wütet Corona, und eine kleine Weile blieben wir verschont.

Wir haben acht neue Patenkinder, die mit ihren Eltern auf der Straße bzw. in notdürftigen Unterständen leben, die Eltern betteln zum Großteil, genau wie die Kinder. Nachdem es mit Tafi und Prisca so gut läuft, wollten wir die Bettelkinder-Patenschaften gerne ausbauen und haben auch einen Paten für dieses Jahr gefunden- DANKE – allerdings wissen wir ja jetzt, wie … more / en plus

Bricoler pour Noel

Noel, Noel … approche! Nous sommes en train de produiser beaucoup des choses pour vendre au marché de Noel à Antsirabe.

Weihnachten nähert sich – hier in Madagskar merkt man das nicht wie in Europa an einer überbordenden Stromverschwendung in den Straßen und Fenstern, sondern eigentlich nur daran, dass es vor der reichen, französischen Schule ein Plakat für einen Weihnachtsmarkt gibt. Und natürlich an den chinesischen Plastikbabypuppen im Eingangsbereich der beiden kleinen Supermärkte der Stadt. Wir hingegen basteln fleißig Dinge … more / en plus

un jour normal á l´école

Ein ganz normaler Chaos-Tag in Les Pigeons

Der Alltag ist eingekehrt – noch nicht ganz, aber fast. Es ist ruhig in Les Pigeons, einzelne Lehrerstimmen dringen aus den Klassenräumen. Ich frage mich ja, ob irgendwer in der Französisch-Grammatikstunde, die auf Französisch abgehalten wird, aber mit einem Akzent, den nicht mal ich verstehe, irgendetwas begreift. Und Mathematik sieht so gruselig aus wie schon in meiner Jugend.

Anderes ändert sich: im Kindergarten gibt es jetzt weniger Frontalunterricht, und das mit den Schuhen … more / en plus

Einweihungsfest

So ein Gewusel! Über 300 Leute sind der Taube heute auf den Leib gerückt, haben Limonade getrunken und Chips gegessen, getanzt, ein Fußballspiel Lehrer gegen ältere Schüler mitverfolgt und sich als Silhouetten an die Mauer malen lassen. Ein Puzzle ist etwas sehr schweres, auch für große Kinder, nach einer halben Stunde hatten es die Fünftklässler dann mit viel Hilfe von mir – vermutlich haben sie in ihrem Leben einfach noch nie ein Puzzle gemacht. Auch noch ein paar Kräuter haben … more / en plus

Voilà la inscription scolaire

Heute hatten wir nur die „Einschulung“ des Kindergartens, also quasi die Eingärtnerung, oder sagt man korrekt Einpflanzung der Kinder? Die ganz Kleinen weinten immerzu, das scheint hier normal zu sein, mit den größeren haben wir „Pip und Posy und das Monster“ (oder wie heißt das auf Deutsch?) gelesen und hinterher Monstermasken im Atelier gebastelt. Es war großartig!

Die Kinder, die über deutsche Paten finanziert werden, sind zum Mittagessen geblieben, eines war nach dem vielen Unglück und später dann Glück, auf … more / en plus

On y est presque

Bald beginnt der Unterricht

Wir malern, malern, malern, räumen auf, malern weiter.

In Madagaskar macht man das so: Man baut die Türen erst, malt sie an, setzt sie dann ein und schneidet das, was dann doch nicht passt, wieder ab. Da dann leider kein Tischler da ist, macht man das etwas krumm und schief und muss dann diese Seiten nochmal anmalen. Außerdem malt man die Wände weiß an, nachdem die bunten Türen und Fenster drin sind, also tropft die weiße … more / en plus