Philipp war auf Besuch, zuerst im Dschungel und dann in Talata. Die Kinder haben begeistert Dschungelphotos angeguckt … „Sooo schön ist unser Land!“






































In der Schule ist eine Menge los … es wird gespielt, gelernt und nachhaltig gepflanzt … und alles ist so grün, trotz Ende der Trockenzeit! All diese Bäume gab es 2019 noch nicht, z.B. die Pfirsichbäume auf dem Schulhof.



































Hände waschen und weiter
spielen …









Im großen Saal wird gemalt für den Wettbewerb, die Gewinnerbilder werden unsere neuen Info-Postkarten zieren. Mit wie wenig Farbe für wie viele Kinder man doch ziemlich weit kommt …


















Alain in der Holzwerkstatt ist glücklich über die neuen akkubetriebenen Maschinen, auch die alte Stichsäge ist nach 6 Jahren auseinandergefallen und in den Ruhestand gegangen. Alein hat ja den tour Eiffel, den Spielplatzkletterturm, neu gebaut, sogar doppelt. Der ist sehr stabil …













Und zusätzlich zu allen anderen Projekten behandelt Philipp eine Woche durch, alle inklusive sich selbst. Hilfe! Aber der Reihe nach. Neben dem Büro gibt es jetzt einen winzigen Behandlungsraum. Dort verarztet Antsa kleine Dinge und sortiert, wer ins Krankenhaus muss. Philipp hat ihm viel gezeigt, denn noch hat er nicht so viel Erfahrung, aber ist sehr lernwillig.
Präventiv gibt es jetzt überall neue besser zugängiliche Wasserfilter, denn alle trinken noch immer zu wenig, viele Probleme kommen dadurch zustande.











Dann Besuch bei Anni auf dem Land, die damals das offene Bein hatte. Es muss viel erklärt werden. Der Fuß ist funktionslos, da unten der Knochen im Gelenk ja fehlt. Anni hat keine Schmerzen, aber sie kann nur mit Krücken gehen. Sie könnte ohne, wenn sie – später, wenn sie ausgewachsen ist – eine Prothese hätte, in Tana scheint so etwas sogar zu gehen. Wir hoffen, dass die Eltern sich dazu durchringen können, dann amputieren zu lassen, damit Anni ein normales Leben haben kann, zu wichtig ist es immer noch, dass gerade eine Frau einen „intakten“ Körper hat.
















Und kurz noch eine Epilepsie-Fortbildung für alle Lehrer mit Lehrfilmchen, da wir ja mehrere Kinder mit Epilepsie haben … oft in Madagaskar auf Grund von Infektionen mit Parasiten im Gehirn, also sogar behandelbar (bei unseren Kindern wohl leider nicht). Nein, es kommt nicht von Geistern, nein, Blätter essen hilft eher nicht, nein, es liegt nicht an der Ernährung, nein, es ist nicht ansteckend! Ja, man kann ganz normal mit den Kindern umgehen, bis auf Reize … Und viele andere medizinische Fragen zu anderen Themen. Wie schön, dass sie sich trauen, zu fragen! War früher nicht so.






Schnell alle fertig behandelt, ab zum Pflanzen: Der Wald im Akany unten beim Brunnen ist toll gewachsen, es muss am Zaun aber endlich auch begrünt werden, und eben beginnt die Regenzeit. In der Pepinière, der Minibaumschule in Antsirabé, die uns schon gut kennt, werden Kletterpflanzen besorgt.























Die Bäume, die wir vor drei Jahren im Akany gepflanzt haben sind mittlerweile so groß, dass man prima ein Gummiband spannen kann und ausprobieren, wer drüber kommt, wenn man es höher und höher spannt … Hier sieht man Henintsoa und Marie bei ihrer Luftakrobatik. Einen solchen Garten zum Spielen zu haben, Gras unter den Füßen, massenhaft Platz, Blätter um sich herum … paradiesisch für madagassische Kinder und höchst ungewöhnlich.










Im Kinderhaus gab es als Mitbringsel Brause … Nein, unsere Kinder koksen nicht, es ist WIRKLICH Brause. Gibt es dort nicht.





Und in der Schule läuft jetzt das Vorlese-Projekt mit „Enia und der Regenzauber“ – auf malagasy. Jeder Klassenlehrer liest (fast) jeden Tag 20 Minuten vor. So viel Zeit muss sein neben dem Lernen.









Und der Straßenkinderbus hat endlich neue Aufkleber und erstrahlt blau und in neuem Glanz! In so einen Bus möchte ich auch jeden Morgen steigen!









Schon etwas her – aber hier ein Gruß von unseren Studenten. Die Revolution ist vorbei, hoffentlich wird alles besser jetzt – sie kommen regelmäßig und erstatten Bericht. Für 7 von ihnen habe ich inzwischen Paten gefunden, das ist großartig. Falls noch einmal jemand fragt – es sind 500 pro Student pro Jahr 🙂 Mir wurde gesagt, ich solle das hier mal notieren. Lova wird dieses Jahr mit seinem Städteplanerstudium fertig und ist hier nicht dabei.

















Und noch Grüße von den Kindern, die die Ökoklamotten von uns geerbt haben und hier modeln. In manchen Fällen scheinen auch die Klamotten die Kinder geerbt zu haben und sie zu verschucken, jedenfalls die bunten Jacken.









