Jubelpost – la rentrée – Schulbeginn 2021

Wir haben Grund zu jubeln! Mit dem besten Ruf aller Schulen der Umgebung, mit 450! Schülern (es wollten mehr rein) und dem Taubenhaus starten wir ins neue Schuljahr. Die „Großen“ ab Klasse 8 sind jetzt „drüben“ und haben zwischen Blau und Bäumen ihr eigenes Mittagessen.

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Wir haben Gold, Meerschweinchen und Kohle.

Wir sind stolz! Im Prüfungszentrum, in dem unsere Schüler geprüft wurden, sind unter 10.000 Geprüften der neunten Klassen die ersten vier Plätze an Schüler von Les Pigeons gegangen. Unter den Ersten ist auch Tsiavahana aus dem Kinderhaus. Da soll noch einer sagen, unsere Schüler kämen nur wegen des Essens und würden nichts lernen! Auch die anderne Drittklässler sind glücklich examiniert, selbst unsere Wackelkandidaten haben es mit der geduldigen Nachhilfelehrerin Joséa und viel Fleiß geschafft.

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Le Pigeonnier

… est finit! Das Taubenhaus ist fertig! Und der Babywald gepflanzt. Er wird in der Dürre fleißig gewässert …

Und die Bibliothek hat endlich Glastüren, so dass man alle neuen Bücher gut sehen kann und sie geschützt sind vor dem alles fressenden roten Madagaskar-Staub. Ich finde, die Bücher sehen glücklich aus.

Unser Rasen ist leider hinüber, 340 Kinderfüße sind auf die Dauer … more / en plus

Pâques, l´environnement et le football

On a fait trop … trop des photos … Wir haben soo viele Projekte gehabt, wo fangen wir an? Am besten mit Ostern: Dieses Jahr gab es eine Schnitzeljagd, die Frank vorbereitet hat, allerdings ohne Schnitzel. Nein, das deutsche Team kann nichts dafür, dass die Eier dann von Ferrero waren. Aber den Kurs in fairer Schokolade machen wir dann später mit dem madagassischen Team. Und vermutlich brauchen sie die Plastikdosen, die man mit den Pralinen bekommt, denn die sind wertvoll. … more / en plus

La rentrée – Schuljahresbeginn

317 élèves! Felicitation Les Pigeons! Mais comment vont tous ces élèves trouvent de la place dans le batiment ….?

Das Schuljahr hat auch in Madagaskar neu begonnen.Und wir haben nicht mehr 220, nein, wir haben jetzt 317 Schüler! Ich schreie immer in allen E-Mails stop … more / en plus

Tout continue! Es geht weiter!

Eine Woche sind wir nun wieder hier, und jeden Tag bin ich in Gedanken bei den Schülern, die durch eine Intensivierung der Corona-bedingen Verbote ihre Schule und auch das Kinderhausgelände nicht einmal mehr zum Mittagessen betreten dürfen – und bei den Kindern im Kinderhaus. Und nun gibt es erste Photos, die Ravaka und Frank gemacht haben. Die Parrainage-Kinder und unsere Straßenkinder bekommen inzwischen einmal die Woche Vorräte, weil es ja nun ein streng kontrolliertes totales Versammlungsverbot gibt, die Eltern holen … more / en plus

Kleine Katastrophen und eine Morddrohung – des petites chatastrophes et beaucoup de couleurs

Viel Schönes und Aufregendes passiert bei uns, das Kinderhaus liegt in den letzten Zügen, alle rennen fleißig und wild hin und her, streichen, besorgen Dinge … und dann erreicht uns das Gerücht, dass die Nachbarin, die sauer ist, weil wir nicht IHR anderes Grundstück gekauft haben (das ja viel zu weit weg und total ungeeignet war) … dass also diese liebe Nachbarin zwei im Dorf bekannte Verbrecher und Wegelagerer geheuert hat, damit sie die nette Dame, die uns letztlich das … more / en plus

Les semaines des films et l´oeuf qui grandit

Bei uns sind FILMWOCHEN! Wir feiern ein kleines Privat-Festival der schönsten Dokumentar- und Kinderfilme. Da wir nicht in die Schule dürfen, findet das Festival bei mir statt, und das bedeutet, dass ich nun drei Tage die Woche in einem Kino lebe. Aber wer wollte nicht schon mal Filmvorführer in einem gemütlichen Kleinkino sein? Dreimal die Woche kommen Kindergruppen mit dem Bus aus Talata, dürfen im großen Garten schaukeln, auf den Baum klettern, Mispeln pflücken und herumtoben, und dann gibt es … more / en plus

gasy-bouge – das maskierte Land

Man trägt „cache-bouche“, Mundschutz, und wenn nicht, dann darf man nicht auf die Straße.

Wir kämpfen gegen Windmühlen. Ständig verkündet der Präsident weitere Verbote, schon Menschen, die eventuell Kontakt mit Menschen aus vielleicht infizierten Regionen hatten, werden weggesperrt. Ganze Familien sitzen in Krankenhäusern in Quarantäne fest, können kein Geld verdienen, müssen Aufenthalt und Essen bezahlen und stehen vor dem Abgrund. Schule? Immer noch verboten. Wir sagen: Jetzt erst recht! Und pflanzen Bäume auf dem Kinderhausgrundstück und machen wieder Umweltunterricht mit … more / en plus

Pâques – Ostern – atody betsaka! So viele Eier!

Es ist Ostern – und alles ist noch immer zu. Am Ostersonntag und – Montag braucht unsere Küchenchefin endlich mal zwei freie Tage, sie arbeitet ja zusammen mit ihrer Hilfe seit drei Wochen auch am Wochenende durch. Deshalb gibt es am Samstag vor Ostern ein Carepaket – und das darf im Essens-Verteil-Hof gesucht werden! Dazu muss man den Schülern erstmal die Geschichte vom Osterhasen erzählen, denn den kennen sie nicht, Ostern hieß für sie bisher Kirche und Jahrmarkt in der … more / en plus