Murphy´s Law – natürlich kommen wir einen Tag später an, weil wir nicht an einem Tag vom Flughafen in Toliara bis Ehinde durchgekommen sind, u.a., weil die Polizei die beiden Filmautos lange aufhielt, wir würden „mit verbotenen getönten Scheiben fahren“, denn in den Scheiben ist ein Sonnenschutz. Eigentlich wollen die Polizisten einfach gerade Geld – so viel hat sich auch durch die neue Regierung wohl nicht an den lieben alten Gewohnheitne geändert.
Aber schließlich wird doch losgedreht. Andao! Let´s go!












Ein Reis essender Pullover! Und alle Kinder am Fuß des Baums, auf den Tianay geklettert ist, den alle für merkwürdig halten, und den Regen hört, der nicht da ist … Die ubiquitäre Ziege määht ubiquitär und brav immer dann, wenn wir drehen. Leider versteht man jetzt nur noch Määh im Film …
















Merke: ein Einmannzelt hat den gleichen Rauminhalt wie eine madagassische Familienhütte für 7 Personen. Reis für alle, mal wieder … Immerhin spielt hier eine ganze Grundschule + Kindergarten mit: 205 Schüler.









Abends ohne Elektrizität, die irgendwohin abgehauen ist, wird das zerrissene Pergament vorbereitet, dass die Kinder in der Hütte des Dorfchefs finden …




Und dann ein kleines Müllsammel-Projekt: Wir verkaufen den Kindern Orangen. Die Währung, in der sie zahlen, ist gesammelter Müll. Der Andrang ist so groß, dass wir fast umgerannt werden, Lucas schneidet im Akkord Orangen auf … Und der Ort ist hinterher viel sauberer.






Und weiterdrehen … bis das Licht weg ist. Alle KO, aber immerhin haben wir heute schon eine magische Pflanze (sieht man auf dem Bilder leider nicht, da zu klein) und die Spuren eines Wasserlemuren gefunden. Morgen geht es weiter!


