Es hat geregnet – leider auch gestürmt. Gebautes und Angebautes ist wieder zerstört worden, daher gibt es noch keine Bilder vom Schulgarten bei Grêvistes. In Zukunft wird es dort eine Schutzhecke geben, sie muss nur erst fertig werden und anwachsen können.

Aber vieles ist jetzt grün. Hier ein Blog über das normale Leben der Kinder im Süden, ehe die lange, lange, lange Trockenzeit wieder beginnt. Wir folgen einfach mal Mandimby auf ihrem Weg vom Maniokfeld nach Hause, eigentlich sind dies Bilder aus einem Patenbrief, da hat jemand ein tolles Kissen genäht, Mandimby kann das Geschenk allerdings nicht benutzen, es ist zu wertvoll und wohnt in einem Reissack zum Schutz, bei besonderen Gelegenheiten nimmt sie es heraus wie einen Schatz.

Ebenfalls aus Patenbriefen: Tirimeine, die sich über Post freut, und Tanantsoa, der hier sein gut verheiltes Bein zeigt, in dem ein Holzstück (?) steckte und der durch unser Gesundheitssystem versorgt wurde, rechtzeitig, ehe es sich entzündete, an sowas stirbt man ja dort sonst auch gerne.

Und nun springen wir von Grêvistes zur Schule Femmes Fortes. Sie haben einen Holzbau und es gibt dort nur wenige Patenschaften. Grêvistes war die ärmste Schule, deshalb haben wir dort am meisten gemacht, aber die Kinder von Femmes Fortes haben gesagt, sie wollen jetzt auch mal wieder in den Blog! Hier ist ihr ehemaliges Schulgebäude – ehe es das aus Holz gab, das leider auch gerade wieder weggammelt, weil es für den wasserdichten Anstrich damals kein Geld gab. Das ex-Schulgebäude besteht aus Daro-Bäumen, die man wie Weiden als Äste in die Erde steckt, die dann einfach wachsen. Das ist toll, und wir wollen gerne viele viele Daros überall pflanzen.

Und hier auf Wunsch der Kinder von Femmes Fortes: Deren tägliches Leben.

Und das andere Dorf, die Schule Chasseurs, möchte auch in den Blog! Na gut, machen wir. Klar wird: das Wasserfilterprojekt muss noch mal wiederbelebt werden Auweia!