Autor: Antonia
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Fertig – nur noch ein letztes Lied
Und dann noch ins norwegische Kulturzentrum, ins Tonstudio zu Toky, der damals schon mit uns die Weihnachts-CDs und die Tracks zum ersten Film aufgenommen hat. Vorher noch ein Kaffee am Stand gegenüber: es gibt nur noch zwei Kaffees, so überhaupt auf der Welt, also teilen wir alle. Und plötzlich stehen natürlich Horden von hungrigen Kindern…
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Filmen heißt – Hüte angeln und Buchstaben zum Fliegen bringen
Es ist jetzt soo kalt, dass die Leute vom Hotel verschlafen, weil sie nicht aus dem warmen Bett kommen, und Lion und Lintje nicht mehr Radfahren wollen. Madagassische Busse sind ja schön eng und kuschelig. Der letzte Kurzfilm ist „im Kasten“: Diesmal geht es um ein Kind, das sich in den Unterricht schmuggeln will, um…
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Filmen heißt – Buchstaben zu Drogen erklären
Heute haben wir eigentlich frei, aber eigentlich ist so eine Sache. Zunächst beginnen die Jungs den Tag damit, ein kaputtes Auto mit von der Straße zu schieben. Sie wollen ständig überall helfen, was toll ist, die Madagassen aber manchmal sehr sehr verwundert. Eine Szene vom morgigen Film drehen wir also schon mal, die auf dem…
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Filmen heißt – im Nordseewind in Afrika Ziegel schleppen
Es ist kalt, kalt, kalt, kalt. Eigentlich wird man nur selten warm. Heute filmen wir Kinder beim Ziegelschleppen an der schönen windumtosten Straße: ein Film über Kinderarbeit, klar, und über das Recht, auch zu spielen. Auf dem Weg von der Schule zu dem Filmort, wo eine nette Dame uns ihre Ziegel benutzen lässt, kommen wir…
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Filmen heißt – ein Schlagzeug durch halb Madagaskar tragen
Heute gibt es zunächst wieder einen platten Reifen und ein Zirkuspublikum ohne Zirkus, das dennoch fleißig applaudiert. Dann brauchen wir fliegende Kinder, und da Flügel einfach zu kostspielig sind, legen wir sie auf den Greenscreen, damit der Computer sie später fliegen lassen kann. Schon schwierig ohne gleichmäßige Scheinwerfer-Ausleuchtung. Draußen ist es zu hell, drinnen ist…
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Filmen heißt – die Welt bunter zaubern
Heute ist Zirkus-Tag: Eigentlich sollte nur der Kindergarten mitmachen, aber alle, die da waren, wollten auch Zirkus. Leider gibt es wegen der Filmerei, die wir ja jetzt ohne Philipp erledigen, nur wenig Photos. Lintje hat sich tapfer mit einem platten Reifen die Berge hinaufgekämpft, und hier kommen ein paar Grüße von Clowns und Konsorten ……
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Schenken ist eine Droge
Ohweia, wir haben die Jungs angesteckt. Philipp verlässt uns, weil er wieder arbeiten muss, baut aber schnell noch eine Jimmy-Hendrix-Gitarre zusammen, die Ralph vormontiert hat. Wir haben am Wochenende frei, singen ein bisschen – auf malagasy! – mit der kleinen Schulband, quetschen uns in einen Bus und finden einen Mini-Jahrmarkt in der Stadt. Da kann…
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Filmen heißt – im Müll spazieren gehen, während die ganze Stadt zusieht
Heute gibt es Fako – zu deutsch: Müll, Abfall, Überreste. Denn in Madagaskar leben Menschen in Müllhalden oder neben Müllhalden, sammeln verwertbare Reste aus Müllhalden, kämpfen um die Vorherrschaft auf Müllhalden. Tafita und Fitahiana aus dem Kinderhaus haben einmal so gelebt. Heute, für den Film – es geht um das Recht, Eltern zu haben, die…
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Talata – Filmen heißt: sich in winzige Räume quetschen
Wir sind wieder zu Hause! In Talata. Großes Hallo und viel Begrüßung, es sind Schulferien und das Pigeon seltsam leer, keine 100 Kinder turnen auf dem Klettergerüst, es ist so still! Aber die Filmkinder haben ihre Rollen geübt, und es kann losgehen, zunächst spielt Voary die Kranke in Olgas Haus, da passen wir oben wieder…
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Filmen heißt – 16 Stunden durch Schlaglöcher fahren
Und dann verlassen wir Ejeda und fahren weiter, mit vielen Erinnerungen im Kopf, einer Menge Staub im Magen und der Aussicht auf einen freien Tag. Nämlich dürfen wir durchs Naturschutzgebiet Isalo wandern! Vor allem schützenswert sind dort die hübschen Felsen und die Mini-Baobab-Bäume. Baden kann man auch. Wobei Nick eine Höhle erforscht und verletzt zurückkommt,…
