Autor: Antonia

  • Filmen heißt – ein ganzes Dorf füttern und zum Schweigen bringen

    Es ist gar nicht so einfach, einen Film zu drehen, wenn die komplette Dorfgemeinschaft zusammengekommen ist, um zuzugucken, UND essen möchte. Erstens ist es immer laut, zweitens ist es nie leise, und drittens ist meistens Lärm. Außerdem laufen natürlich immer die interessasten Gestalten durchs Bild, was schön ist, aber nicht immer passt, es würde uns…

  • Ejeda – Pleiten, Pech und platte Reifen

    Wir sind zurück in Internet-Reichweite in Ranohira – und es gibt fließendes Wasser! Sogar warmes! Und Strom! Wir sind beinahe entsetzt. Die Reise war schön abenteuerlich, aber Abenteuer sind ja bekanntlich erst hinterher schön. Der Reifen war hinterher auch schöner, also, nachdem er gewechselt war, und tatsächlich haben wir das Auto, das übrigens der Galopper…

  • Wir fliegen weiter…

    … das Gepäck leider nicht. Lion: Das ist leider nur ein Teil vom Gepäck. Das restliche Gepäck war war fast da, aber der pilot wollte los. Erklärung ich: Eigentlich war das Gepäck nicht nur fast, sondern sogar ganz da, nur leider am falschen Flughafen, es gibt nämlich zwei in Tana jetzt, den alten und den…

  • Tag 2 – das Gepäck macht Urlaub ohne uns

    Wir haben es geschafft. First we take Manhatten, than we take Berlin … nein, in unserem Fall haben wir erst Berlin und dann Paris genommen. Und da gab es sogar chinesisches Essen. Leider fanden die Koffer und großen Rucksäcke es beim nächsten Umstieg auf Mauritius so schön, dass sie noch ein bisschen bleiben wollten. Lange…

  • Die Filmreise beginnt

    Wir drehen wieder – im Süden und dann in Talata. Diesmal einen Film, der aus vielen einzelnen Kurzfilmen besteht, Thema Kinderrechte. Voilà – hier ist das Team – das madagassische Team wartet schon in den Startlöchern, es wird lustig: Von links: Lion Hermann, 16, ist seit BLACKSTORY im Schauspiel-Team, Janusz-Korczak-Schule, hat ein Feuerwehrdiplom, kann also…

  • Der Süden hat uns

    Es sagt sich immer so schön: Der hungernde Süden. Jetzt waren wir da – und es stimmt. Sie hungern. Wir wühlen uns im 4-4 durch die Sandpisten gewühlt, stundenlang, tagelang, sind stecken geblieben, haben das Auto ausgegraben, haben anderen bei ihren Pannen geholfen, geschoben, Werkzeug gesucht, haben bettelnden Kindern vor dem Autofenster geschenkt, was sie…

  • Dokumentations- und Spielwoche

    Michael und ich haben die Schule besucht, nach so langem endlich. Und da steht sie: bunt und wunderschön, und wartet auf jeden, auch kommen möchte. Ein kleines Paradies inmitten von Trockenheit, Dürre und Armut. Fast glaubt man, es wäre nur ein Traum. Eine Woche lang haben wir gespielt, zugehört, gebastelt, photographiert, Projekte geplant. Denn die…

  • Pâques – Ostern für alle

    La chasse d´oeufs – die Ostereier“Jagd“ findet statt, wie traditionell in den letzten Jahren. Auf los geht´s los, und alle stürmen das Taubenhaus. Es gibt sehr viele glückliche Gesichter zu Beginn der Osterferien … Auch im Kinderhaus freuen sich alle über die Ferien, die letzten Prüfungen in der Schule sind abgelegt und bestanden. Die Trockenzeit…

  • Batsirai und andere Cyclone

    Wir leben alle noch – in Les Pigeons und drumherum. Inzwischen sind drei verheerende Wirbelstürme über Madagaskar gefegt. Viele Dächer ins abgedeckt zerstört, wir helfen den Familien der ärmsten Schüler beim Wiederaufbau. Lebensmittel sind enorm teuer geworden, unsere Straßenkinderfamilien kommen nicht mehr über die Runden und bekommen zusätzliche Reisvorräte. Regulär besucht das Team die ärmsten…

  • Noel Noel

    Es weihnachtet auch in Talata. Jeden Tag wurden bis heute fleißig zwei Adventskalender geöffnet, und im Kinderhaus lief die Weihnachtsbastelei auf Hochtouren. Ja, tatsächlich, es gibt ja Kiefern in Madagaskar (so ziemlich das einzige, was es nach der Abholzung noch gibt) und also Zapfen … Roméo, der so lange mit seinem kranken Bein gekämpft hat…