Filmen heißt – die Welt bunter zaubern

Heute ist Zirkus-Tag: Eigentlich sollte nur der Kindergarten mitmachen, aber alle, die da waren, wollten auch Zirkus. Leider gibt es wegen der Filmerei, die wir ja jetzt ohne Philipp erledigen, nur wenig Photos. Lintje hat sich tapfer mit einem platten Reifen die Berge hinaufgekämpft, und hier kommen ein paar Grüße von Clowns und Konsorten …

Da mein Programm für Screenshots offenbar vergessen hat, wohin … more / en plus

Schenken ist eine Droge

Ohweia, wir haben die Jungs angesteckt.

Philipp verlässt uns, weil er wieder arbeiten muss, baut aber schnell noch eine Jimmy-Hendrix-Gitarre zusammen, die Ralph vormontiert hat. Wir haben am Wochenende frei, singen ein bisschen – auf malagasy! – mit der kleinen Schulband, quetschen uns in einen Bus und finden einen Mini-Jahrmarkt in der Stadt. Da kann man mit dem handbetriebenen Riesenrad und Karussell fahren : Erinnerungen an die Zeit, in der wir hier wohnten, kommen noch (natürlich wohnten wir nicht IM … more / en plus

Filmen heißt – im Müll spazieren gehen, während die ganze Stadt zusieht

Heute gibt es Fako – zu deutsch: Müll, Abfall, Überreste. Denn in Madagaskar leben Menschen in Müllhalden oder neben Müllhalden, sammeln verwertbare Reste aus Müllhalden, kämpfen um die Vorherrschaft auf Müllhalden. Tafita und Fitahiana aus dem Kinderhaus haben einmal so gelebt. Heute, für den Film – es geht um das Recht, Eltern zu haben, die sich um einen kümmern – sind es Kellycia aus dem Kinderhaus, Mbolatiana und Micha aus Talata, die die obdachlosen, elternlosen Kinder spielen. Aber zunächst filmen … more / en plus

Talata – Filmen heißt: sich in winzige Räume quetschen

Wir sind wieder zu Hause! In Talata. Großes Hallo und viel Begrüßung, es sind Schulferien und das Pigeon seltsam leer, keine 100 Kinder turnen auf dem Klettergerüst, es ist so still! Aber die Filmkinder haben ihre Rollen geübt, und es kann losgehen, zunächst spielt Voary die Kranke in Olgas Haus, da passen wir oben wieder alle gar nicht rein und alle haben Angst, dass der Boden durchbricht. Frank übernimmt wie im letzten Film die Tonangel, irgendein Arm oder Bein gerät … more / en plus

Filmen heißt – 16 Stunden durch Schlaglöcher fahren

Und dann verlassen wir Ejeda und fahren weiter, mit vielen Erinnerungen im Kopf, einer Menge Staub im Magen und der Aussicht auf einen freien Tag. Nämlich dürfen wir durchs Naturschutzgebiet Isalo wandern! Vor allem schützenswert sind dort die hübschen Felsen und die Mini-Baobab-Bäume. Baden kann man auch. Wobei Nick eine Höhle erforscht und verletzt zurückkommt, irgendwie hat die Höhle ihn mit ihrem Steinboden gebissen. Er wird von Philipp verarztet und humpelt zurück, die Lemuren, die wir sehen wollten, sind bei … more / en plus

Filmen heißt – ein ganzes Dorf füttern und zum Schweigen bringen

Es ist gar nicht so einfach, einen Film zu drehen, wenn die komplette Dorfgemeinschaft zusammengekommen ist, um zuzugucken, UND essen möchte. Erstens ist es immer laut, zweitens ist es nie leise, und drittens ist meistens Lärm. Außerdem laufen natürlich immer die interessasten Gestalten durchs Bild, was schön ist, aber nicht immer passt, es würde uns inzwischen nicht mehr wundern, wenn plötzlich ein Dinosaurier, der Papast oder der madagassische Präsident auftauchen und sich auf die Kamera setzen würden. Am zweiten Tag … more / en plus

Ejeda – Pleiten, Pech und platte Reifen

Wir sind zurück in Internet-Reichweite in Ranohira – und es gibt fließendes Wasser! Sogar warmes! Und Strom! Wir sind beinahe entsetzt. Die Reise war schön abenteuerlich, aber Abenteuer sind ja bekanntlich erst hinterher schön. Der Reifen war hinterher auch schöner, also, nachdem er gewechselt war, und tatsächlich haben wir das Auto, das übrigens der Galopper heißt und genauso über die metertiefen Spurrillen hopst, mit dem Klappspaten ausgegraben.

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Wir fliegen weiter…

… das Gepäck leider nicht. Lion: Das ist leider nur ein Teil vom Gepäck. Das restliche Gepäck war war fast da, aber der pilot wollte los. Erklärung ich: Eigentlich war das Gepäck nicht nur fast, sondern sogar ganz da, nur leider am falschen Flughafen, es gibt nämlich zwei in Tana jetzt, den alten und den neuen, und das Gepäck war am neuen, wir aber am Alten für die Inlandsflüge. Tja, Pech, nun treffen wir es in Talata wieder, mal sehen, … more / en plus

Tag 2 – das Gepäck macht Urlaub ohne uns

Wir haben es geschafft. First we take Manhatten, than we take Berlin … nein, in unserem Fall haben wir erst Berlin und dann Paris genommen. Und da gab es sogar chinesisches Essen.

Leider fanden die Koffer und großen Rucksäcke es beim nächsten Umstieg auf Mauritius so schön, dass sie noch ein bisschen bleiben wollten. Lange haben wir in der Halle auf sie gewartet, aber schließlich haben sie uns eine Nachricht geschrieben, dass sie morgen (vielleicht) zu uns kommen möchten. Wo … more / en plus

Die Filmreise beginnt

Wir drehen wieder – im Süden und dann in Talata. Diesmal einen Film, der aus vielen einzelnen Kurzfilmen besteht, Thema Kinderrechte. Voilà – hier ist das Team – das madagassische Team wartet schon in den Startlöchern, es wird lustig:

Von links: Lion Hermann, 16, ist seit BLACKSTORY im Schauspiel-Team, Janusz-Korczak-Schule, hat ein Feuerwehrdiplom, kann also notfalls Buschbrände löschen, spricht ein bisschen Englisch und ein bisschen Malagasy

Nick Schultz, 15, ist seit BLACKSTORY im Schauspiel-Team, Janusz-Korczak-Schule, ist leider viel zu groß … more / en plus